Traumschleife Rheingold

Oh, zauberhafte Traumschleife: 
Du bist mein Herzensort

Die Traumschleife Rheingold hat einen ganz besonderen Platz in meinen Herzen. Verbinde ich doch so viele Erinnerungen mit ihr. Habt Ihr Lust dabei zu sein? Dann folgt Luke und mir zu unserem Kraftort. 

Daten und Fakten

Rundwanderweg

Wegstrecke: 10,6 Kilometer 

Gehzeit: ca. 4 Stunden 

Höhenmeter: 363 hm 

Start / Ziel: 

  • 56154 Boppard-Hirzenach 
  • Portal am Wanderparkplatz Patelsbach 

Die Traumschleife Rheingold, obwohl schon so viele Male erwandert, wird sie zum einen niemals langweilig und zum zweiten versetzen mich die Höhenmeter immer wieder ins Staunen. 

 

Oft bin ich mit Whisper hier unterwegs gewesen, deshalb schwingt heute eine gewisse Melancholie mit und so manche Träne benetzt mein Auge. ABER, Luke hat sich zu einem 1A-Wanderhund entwickelt und meistert mittlerweile jede Wanderung gekonnt und mit Bravour. Mein guter, treuer Bube. 

Los geht's

 

Vom Portal am Wanderparkplatz Patelsbach marschieren Luke und ich – wie in der Wegebeschreibung vorgeschlagen – gegen den Uhrzeigersinn auf die Wanderroute. 

Zu Anfang führt die Traumschleife recht anspruchslos durch die Gemarkung und die Streuobstwiesenlandschaft von Holzfeld. 

 

Heute mit Sonnenschein im Gepäck: der ideale Wandertag. Über uns pfeifen die Vögel ihre ersten Frühlingsmelodien und die Natur erwacht aus dem Winterschlaf. 

Außerhalb von Holzfeld nimmt die Traumschleife Fahrt auf und beschert am Aussichtspunkt Wilpertskopf die erste Aussicht auf „Vater Rhein“. Noch ist die Aussicht zwar diesig, der Panoramablick jedoch trotzdem einzigartig. 

Leider war das gemütliche Pausenplätzchen schon besetzt. Aber mit der Gewissheit, im weiteren Verlauf die Aussicht erneut genießen zu können, ziehen Luke und ich über teils feuchte Waldwege weiter bis zur exponierten Lage der Europakanzel mit erneut schöner Aussicht. 

 Das Mittelrheintal erwacht aus dem Winterschlaf. Der Frühling hält Einzug.

Ab der Europakanzel wird es anstrengend, anstrengender, als ich in Erinnerung hatte. 

Steil talaufwärts windet sich die Traumschleife über Weinbergtreppen, felsige, seilversicherte, ins Tal abfallende, schmale Pfade und hölzerne, hohe Treppenstufen nach oben. 

Luke meistert diese Passage wie eine Bergziege und das Frauchen hechelt mit fleißigem Schritt hinterher. Wanderspaß pur.

Im weiteren Verlauf schlängelt sich die Route der Traumschleife gekonnt durch die Hunsrücker Landschaft. Mal abwärts, immer wieder talaufwärts, oft über steile Pfade, führt die Tour vorbei an Aussichtspunkten wie dem Probsteiberg und Ploweslay und schenkt uns dabei Ausblicke ins Mittelrheintal. 

Mit Erreichen des Höhenplateaus am Ginsterstück ist dann erst einmal „Durchatmen“ angesagt. Gemächlich über Wiesenwege säume ich mit Luke zur nächstgelegenen Schutzhütte. Dort legen wir erstmal eine Vesperpause ein. 

Nach dem Aufstieg ist vor dem Aufstieg. Höher, immer höher – so scheint das Motto der Traumschleife. 

 

Nun mehr Kurs auf das „Inland“ nehmend lassen wir das Rheintal rücklings zurück und wandern über einen talaufwärts führenden felsigen Pfad dem Keltenringwall entgegen. Ein Spaß für Hund und Frauchen. 

Noch einmal kreuz und quer durch den Wald ist das Plateau des „Edgar-Reitz-Blicks“ bald erreicht. 

 

Ich liebe diesen ganz besonderen Herzensort. Oft waren wir mit Pony Snoopy und Seelenhund Whisper an diesem Kraftort, ohne die/den es diesen Blog wohl möglich nie gegeben hätte. 

Mit Tränen in den Augen schwelge ich in vielen Erinnerungen und genieße heute mit Luke an meiner Seite die einzigartige Kulisse mit dem traumhaft schönen 360° Panoramablick. 

 

Anmerkung: Whisper ist voriges Jahr im Mai 2025 und Snoppy im Dezember leider über die Regenbogenbrücke gegangen.

Auf leisen Sohlen und Pfoten schlendern wir über den fantastischen Höhenzug. Mit Blick auf den Rhein schauen wir den Schiffen zu, die stromabwärts der Nordsee entgegen schippern. Mit einem Gefühl aus Glückseligkeit, fröhlichen Erinnerungen gepaart mit tiefer Trauer ziehen wir weiter unseres Weges. 

 

Langsam, aber kontinuierlich senkt sich die Route nach und nach talabwärts. Meistens jedenfalls, haha. 

Nach Querung einer kleinen Holzbrücke ist das Ziel greifbar nah. Noch einmal gilt es, Wald- und Wiesenwege zu erobern, und mit einem kleinen, schikanen Anstieg erreichen wir wohlbehalten den Wanderparkplatz am Patelsbach. 

Endspurt

Der heutige Wegweiser geleitet uns durch den Hunsrück.

Fazit: 

Wieder einmal hat mich die Traumschleife Rheingold mächtig überzeugt. Felsige, steile Anstiege fordern Kondition und mancherorts Schwindelfreiheit. Malerische Ausblicke entschädigen aber jede Strapaze. Nette Waldwege, urige Pfade und Wiesenwege sorgen für die notwendige Atempause mit Wohlfühleffekt. 

Gute Trittsicherheit, gute Grundkondition sollten vorhanden sein. Im Hochsommer ist die Traumschleife eine wahre Herausforderung, ich spreche da aus allerlei Erfahrung, hahaha. 

Hundetauglichkeit: 

 

Mit Hund ist die Traumschleife machbar, allerdings sollte der Hund konditionell gut aufgestellt sein. Trittsicherheit ist auf den schmalen, felsigen Pfaden ein Muss. Oftmals fallen die Pfade entlang der Hangkante steil ab. Guter Grundgehorsam/Leinenführigkeit sind hier definitiv erforderlich. Wasser muss mitgenommen werden. 

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In Gedenken an Whisper, Spike, Sam, Blizzi und Snoopy.

 Quellen der Inspirationen und  Ursprung dieses Blogs.

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