Traumpädchen Löfer Rabenlaypfad
Auf ins Abenteuer an der Mosel
Charakteristische Felsformationen, weitläufige Wiesen- und Feldwege, schattige, kühlende Waldpassagen und immer wieder die Aussicht ins Moseltal mit gemütlichen Ruheplätzchen.
Der Name „Traumpfädchen“ ist hier eindeutig Programm.
Daten und Fakten
Rundwanderweg
Wegstrecke: 4,7 Kilometer
Gehzeit: ca. 2 Stunden
Höhenmeter: 158 hm
Start / Ziel:
- 56332 Löf, In der Mark 17
- Portal am Wanderparkplatz
Los geht's
Mit Sonnenschein, blauem Himmel und jeder Menge Wanderlust starten wir unsere Wanderung oberhalb von Löf an der Schutzhütte im Alzbachtal. Bereits kurz nach dem Portal zeigt das Traumpfädchen, dass hier heute nicht nur Entspannung, sondern auch die Kondition gefragt ist.
Nach einem feisten Anstieg über eine Holztreppe genießen wir kurzzeitig Waldatmosphäre, um wenig später von einem Meer aus gelbblühenden Rapsfeldern empfangen zu werden.

Mit dem Aroma des süßlichen Raps umgeben überqueren wir die Kreisstraße 41 und ziehen mit dem ersten Blick ins Moseltal einem schattigen Waldstück entgegen.
An einer Kreuzung treffen wir auf den „Traumpfad Hatzenporter Layensteig“. Der kurzzeitigen Wegegemeinschaft aus Traumpfädchen und Traumpfad folgen wir nun links ab bis zur naheliegenden Hangkante.

Beide Wege trennen sich kurz vor der Hangkante und das Traumpfädchen biegt vorerst alleine talwärts rechts ab. Über einen urigen Pfad ziehe ich durch ein uriges Seitental und sowohl der vorherige Traumpfad als auch der Moselsteig gesellen sich abermals zu unserer illustren Runde. Schließlich erreiche ich die Winzerhütte, die den Blick ins Moseltal freigibt.

Ein besseres Timing für diese heutige Wanderung hätte ich mir nicht aussuchen können. Bei einer entspannten, kleinen Pause genieße ich das Moselpanorama und vernasche meinen mitgebrachten Proviant.

Panoramablick von der Winzerhütte ins Moseltal
Nach einer gemütlichen Siesta heißt es weiter des Weges. Dazu folge ich dem Traumpfädchen nach links und marschiere mit stetem Blick ins Moseltal entlang der steilen Hangkante.
Trittsicherheit ist gefragt und doch bleibt genügend Zeit und Muße, um die Schönheit ringsherum einzusaugen.
Nach einigem Auf und Ab treffe ich schließlich auf die Rabenlay nebst Schutzhütte und bombastischem Ausblick Richtung Hatzenport mit der St. Johanneskirche.

Blick auf die St. Johanneskirche in Hatzenport

Endspurt
Begeistert reiße ich mich vom meinem lieblichen Pausenplatz los, lasse den Traumpfad links liegen und wandere mit meinem treuen Partner, dem Traumpfädchen, erneut zur Kreisstraße 41, die es wiederum zu überqueren gilt.
Die Wanderroute senkt sich rechts ab in ein Waldareal und hin und wieder erspähen wir durch das Dickicht Burg Thurant auf der gegenüberliegenden Moselseite.
Nach Durchquerung der Löfer Festwiese führt das Traumpfädchen schlussendlich über einen Pfad zurück zum Ausgangspunkt.

Fazit:
Klein, aber fein. Abwechslungsreich führt das Traumpfädchen durch nette Waldpassagen, integriert dabei urige Pfade und führt schließlich zu traumhaften Aussichtspunkten. Weitläufige Wiesen- und Feldwege zaubern vor allem zur Rapsblütenzeit ein einzigartiges Flair. Mich hat das Traumpfädchen überzeugt.
Hundetauglichkeit:
Uneingeschränkt gut mit Hund machbar. Auf den steilen Pfaden entlang der Hangkante ist Trittsicherheit gefordert. Wasser muss mitgenommen werden.
Weitere Traumpfädchen und Traumpfade-Wanderungen auf meinem Outdooractive-Tourenportal
Eine Wanderung auf den Traumpfädchen und Traumpfaden entlang der Mosel läßt sich übrigens prima mit den Veranstaltungen von @leckermyk kombinieren. (Werbung)