Ruppertsklamm

Auf zur „Haus- und Hof“ Runde

 

Wandern über Felsvorsprüngen, Stahltritte sowie Brücken und Holzstege. Gepaart mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Willkommen in der Ruppertsklamm in Lahnstein. 

Daten und Fakten

Strecken- / Rundwanderweg

Aufstieg durch die Klamm 1,2 Kilometer

Gehzeit: je nach Variante

Höhenmeter: je nach Variante

Start / Ziel: 

  • 56112 Lahnstein 
  •  je nach Parkplatz / Portal an der B 260

Wissenswertes zum Wanderweg:  

 

Nach Durchsteigung der Ruppertsklamm bieten sich ab der Schutzhütte mehrere Möglichkeit um den Rückweg zum Parkplatz an der B 260, zum Wanderparkplatz am Kloster Allerheiligenberg, zum Bahnhof oder in den Ort zu gestalten. 

 

In meinem Outdooractive-Tourenportal habe ich einige Vorschläge/Varianten für euch gesammelt. 

Kurz vorab einige Informationen: 

 

An den Ausläufern des Westerwaldes finden wir linksseitig der Lahn (einen Steinwurf von Lahnstein entfernt) ein einzigartiges Schluchtental: die Ruppertsklamm. Unzählige Male bin ich als Einheimische schon die Klamm hochmarschiert. Zudem bin ich als Wanderwegepatin für die „Traumtour zwischen Rhein und Lahn- No. 36“ bei „Natur-Aktiv-Erleben“ öfter auf Kontrollgang dort unterwegs. 

 

Im Tal bei knapp 75 Höhenmetern ü. NHN startend zieht die Ruppertsklamm 1,2 Kilometer hinauf bis zur „Schutzhütte Ruppertsklamm“ und legt dabei etwa 160 Höhenmeter zurück. An der Schutzütte erreichen wir damit ein Höhenprofil von etwa  235 Höhenmeter ü. NHN. 

 

Stets entlang des Ruppersbachs (ursprünglich Michelsbach, der im Tal in die Lahn mündet) überwinden wir talaufwärts traumhafte Felsformationen, in den Fels eingelassene Tritte, einige Brücken und Holzstege sowie Wasserfurten und glitschige Steintritte. 

 

Aufgrund ihrer artenreichen Flora und Fauna steht die Ruppertsklamm seit 1936 unter Naturschutz und gehört zudem zum europäischen Schutzgebietsnetz der Natura 2000

 

Der Erschließer der Ruppertsklamm, Theodor Zais, machte das enge Kerbtal von 1910 bis 1912 erstmalig für die Öffentlichkeit begehbar. 

Startpunkt der Tour ist am Portal der Klamm beziehungsweise je nach Parkplatz von dort. 

 

Ich persönlich nutze meist die private Parkmöglichkeit beim „Töchterlein“ im Ort und marschiere mit Luke gemütlich die paar Minuten zum Portal. Bis zu unserem Umzug von Lahnstein „Hoch aufs Dorf“ hatte ich auch nur ein paar Gehminuten bis zur Klamm. Aber das ist eine andere Geschichte. 

Los geht's 

Vom hölzernen Portal führt ein schmaler Pfad in die Klamm hinein. Das erste Gurgeln des Bachs stimmt sofort auf die Wanderung und Eroberung des engen Schluchtentals ein. 

Je nach Witterung und Jahreszeit führt die Klamm unterschiedliche Wasserstände. 

Über schmale Pfade und bizarre Felsstufen ziehen wir in die Höhe. An besonders kniffeligen Stellen helfen seilversicherte Absicherungen. 

Neben moosbewachsenen Felsen bietet die Ruppertsklamm ein reichhaltiges Potpourri an Flora und Fauna. Seltene Tierarten nutzen die Klamm als heimisches Habitat, das auch im Hochsommer ein ideales Mikroklima aufweist. 

Blumen in allen Farben und Schattierungen

Stahlkonstruktionen sind tief in den rheinischen Schieferfelsen der Klamm verankert.

Abwechslungsreich führt der Wanderweg durch die Klamm und hält immer wieder neue Motive parat. 

Nach etwa einer Dreiviertelstunde erreichen wir den Ausgang der Klamm. Zur Belohnung wartet eine Schutzhütte mit Grillplatz. Von dort bieten sich nun etliche Variationen des Weiterwanderns. 

 

Wir, Luke und ich, marschieren von der Schutzhütte meistens über den Panoramaweg zurück nach Lahnstein. 

Der Panoramaweg

Von der Schutzhütte führt der Panoramaweg entweder über den „Eselspfad“ zurück zum Parkplatz an der B 260. Oder wir weiten die Wanderung aus und unternehmen noch einen Abstecher zum Kloster Allerheiligenberg. Des Weiteren führt der Panoramaweg Richtung Lahnstein – (zum Bahnhof). 

Aussicht vom Lahn- ins Mittelrheintal. Oberhalb thronen Burg Lahneck und das Kloster Allerheiligenberg. 

Frühlingshafte Blütenpracht im Lahntal 

Fazit:

Hundetauglichkeit:

 

Die Ruppertsklamm ist ein Kleinod an den Ausläufern des Lahntals. Am sonnigen Wochenende mittlerweile leider oft total überlaufen. Gute Grundkondition und Trittsicherheit von Vorteil. Wir lieben es, die Klamm hochzustiefeln. Auch mit Kindern ein echtes Erlebnis mit Abenteuercharakter. 

 

Tipp: Proviant mitnehmen und an der Schutzhütte eine gemütliche Pause einlegen. 

Die Klamm ist mit den meisten Hunden gut machbar. Wir sind bisher mit all unseren Hunden, ob mit West-Highland-Terrier oder mit unseren Border-Collies, die Klamm hinaufgestiegen. Gute Grundkondition und Trittsicherheit sind definitiv von Vorteil. Auch ein wenig Mut bei der ein oder anderen kniffligen Stelle kann nicht schaden. 

  • „Naturschutzgebiet = Leinenpflicht!“ 

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In Gedenken an Whisper, Spike, Sam, Blizzi und Snoopy.

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