Laacher See-Loop
Collect Moments and Memories
Glitzernd liegt die Seefläche in ihrer Caldera. Flora und Fauna erwachen und die ersten Frühlingsblüher strecken ihr Haupt aus dem feuchten Erdreich.
Die Sonne triftet über uns hinweg und schenkt wohlige Wärme, wunderbar.
Daten und Fakten
Rundwanderweg
Wegstrecke: 8,4 Kilometer
Gehzeit: ca. 2 Stunden
Höhenmeter: 18 hm
Start / Ziel:
- 56653 Glees
- Parkplatz am Laacher See /Maria Laach
Los geht's
Ungeplant landen wir an diesem Tag am Laacher See. Auf dem zuvor geplanten Wanderweg drehten wir kurzerhand um, denn die erhoffte Blütenpracht blieb (vorerst noch) aus.
Also wieder ins Auto und ab an den Laacher See, damit macht man nie was verkehrt. Vor allem bei strahlendem Sonnenschein.
Am Parkplatz des Sees schultern wir (Mama, Christa und ich) unsere Rucksäcke und marschieren freudig los. Auch Hundepfote Luke freut sich. Nach dem „Fehlstart“ kurz zuvor war er doch sichtlich irritiert. Ein Wanderweg, der nach 500 m endet, ist ihm noch unter die Pfoten gekommen, dachte er sich wohl.

Schilf säumt den Uferbereich und bildet ein Habitat für allerlei Tiere des „Naturschutzgebiets Laacher See“.
Vom Parkplatz wandern wir zunächst vorbei an Sträuchern und Weiden. Der See ist durch das Dickicht schon zu erahnen.
Am Bootsverleih des Sees erhaschen wir dann den ersten freien Blick. Schilf ziert den Uferbereich, in dem sich Enten tummeln und im Sommer Schmetterlinge aller Couleur fröhlich durch die Luft tanzen.

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
Schritt um Schritt und immer der Hundenase nach ziehen wir entlang des Uferwegs. Nach dem Campingplatz wird es dann erst so richtig idyllisch.
Rechterhand glitzert das Wasser des Laacher Sees in der Sonne, uriges Totholz setzt wunderschöne Akzente und links des Weges wehen Buschwindröschen im kühlen Frühlingswind. Ein wahrer Genuss.

Zugegebenermaßen, es ist viel los. So ganz alleine ist man auf dem Uferweg nie. Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer. Die einzige Sitzgelegenheit mit Bank und Tisch ist dementsprechend leider auch besetzt. Wir machen es uns deshalb auf einem Baumstamm gemütlich und verspeisen unseren Proviant.
Vorbei an Informationstafeln, die wissenswerte Details bezüglich des Laacher Sees und dessen vulkanischen Ursprungs bereithalten, nehmen wir frisch gestärkt die letzten Kilometer unter unsere Wanderschuhe und Pfoten. Der Blick fällt dabei stets auf den See und die ihn umgebenden Ländereien, die sich allesamt im Besitz der Abtei Maria Laach befinden.
Die tiefste Stelle des Laacher Sees misst mehr als 50 Meter. Lebensraum von Barschen, Hechten, Felchen....

Endspurt
Der Schlussspurt ist flott erzählt. Entlang der Weiden für Limousin-Rinder wandern wir über Feldwege zurück Richtung Parkplatz.
Nach einem Abstecher zur Abtei Maria Laach machen wir uns auf die Heimfahrt.
Fazit:
Hundetauglichkeit:
Die Wegstrecke ist relativ einfach. Kaum Höhenmeter. Meist verläuft der Uferweg über Waldwege, kurze Stücke von Feld- und Asphaltpassagen.
Leider gibt es nur eine richtige Sitzgelegenheit mit Tisch und Bank, gerade für Familien mit Kindern oder ältere Spaziergänger ein Manko.
Das Naturschutzgebiet rund um den Laacher See ist ansonsten wirklich traumhaft, zudem ist der Wanderweg gespickt mit vielen Informationen rund um die Vulkaneifel, insbesondere zur Historie des Laacher Sees.
Die Wegstrecke per se ist uneingeschränkt mit Hund gut machbar. Allerdings sind hier sehr viele Frauchen und Herrchen mit Vierbeinern unterwegs. Für Hunde mit einer „Phobie“ gegenüber Artgenossen deshalb nur bedingt geeignet. Wasser muss mitgenommen werden.