Lohnenswerte Outdoor- und Ausflugstipps
„Rund um den Hunsrück“
Vielseitigkeit, das Motto des Hunsrücks. Ob geschichtsträchtige Burgen, glänzende Edelsteine oder eine schwindelerregende Hängeseilbrücke. Der Hunsrück bietet ein breit gefächertes Angebot an Ausflugszielen.
Der Erbeskopf
Der Erbeskopf ist mit 816,32 Metern der höchste Berg im Hunsrück und gleichzeitig die höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz. Und eine dritte Superlative kann er ebenfalls vorweisen: Er ist die höchste linksrheinische Erhebung.
Geografisch und naturräumlich liegt der Erbeskopf im südwestlichen Naturpark Saar-Hunsrück und dessen Gebirgsteil Idarwald und im Norden im Nationalpark Hunsrück-Hochwald.
In der Ortsgemeinde Hilscheid in der Verbandsgemeinde Thalfang liegt der weitaus größte Teil des Erbeskopf-Gipfels. Der kleinere Teil wird der Gemeinde Allenbach im Landkreis Birkenfeld zugerechnet. Nordöstlich ist der Kahlberg im Idarwald sein „Nachbar“.
Rund um den Erbeskopf warten etliche Wanderwege auf ihre Eroberung. Weiterhin findet sich dort ein Freizeit- und Wintersportzentrum.
Hängeseilbrücke Geierlay
Mitten im Hunsrück findet sich ein ganz besonderes Highlight. Und „High“, also hoch, ist auch genau das Stichwort. In einer Höhe von 100 Metern spannt sich die abenteuerliche Hängeseilbrücke über das Hunsrücktal.
Von Mörsdorf zur gegenüberliegenden Seite nach Sosberg gilt es, 360 Meter zu bewältigen. Natürlich ist die Laufrichtung auch in entgegengesetzter Richtung möglich.
Ob ihr euren Hund mitnehmt, bleibt euch vorbehalten, eine realistische Einschätzung macht jedoch vorab Sinn. Bedenkt, dass das Bauwerk aus statischen Gründen mitschwingt. Dies kann sowohl für Mensch als auch Tier sehr „gewöhnungsbedürftig“ sein.
Nichtsdestotrotz, die Überquerung ist ein kleines Abenteuer mit Spaßfaktor.
Die Brücke ist 24 Stunden kostenlos geöffnet. (Die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen ist möglich.)
Hunsrückdom in Ravengiersburg
Die ehemalige Stiftskirche St. Christophorus / Augustiner-Chorherrenstift Ravengiersburg geht auf die Gründung im 11. Jahrhundert zurück. Mächtig thronen die ehrwürdigen Klostermauern auf einem Schieferfelsen, umflossen vom mäandernden Simmerbach, der ab Gemünden übrigens Kellenbach genannt wird.
Alle Epochen der Vergangenheit prägten das Leben und Wirken des Stiftes.
Der Hunsrückdom, wie er liebevoll von den Einheimischen genannt wird, ist täglich von 9 - 18 Uhr für Besucher geöffnet. (Gottesdienste ausgeschlossen)

Sowohl auf dem 37 Kilometer langen Schinderhannespfad als auch auf der Traumschleife Domblick liegt der Hunsrückdom in Sichtweite der Wegstrecke. Ein Abstecher lohnt definitiv.
Hunsrück- & Schinderhannes Museum in Simmern
Im Hunsrück-Museum Simmern erwarten euch spannende Exponate und Dokumente aus der Hunsrückregion.
Der Schinderhannes-Turm
Auf meiner/unserer Etappenwanderung auf dem Schinderhannespfad durften Luke und ich den Spuren des Schinderhannes bereits folgen.
Der Schinderhannes-Turm ist das Wahrzeichen von Simmern. Im Februar 1799 wurde der Schinderhannes dort inhaftiert. Im August desselben Jahres gelang ihm jedoch die Flucht aus dem Pulverturm, in dem sich heute die Schinderhannes-Ausstellung und ein Tagungsraum befinden.
Edelsteinmuseum Idar-Oberstein
Die Liste lässt sich mit vielen weiteren Sehenswürdigkeiten fortführen. Denken wir nur an die Burgen und Schlösser, die sich jeweils an den Ausläufern des Hunsrücks im Rhein- und Moseltal in die Landschaft schmiegen.
Zudem laden Städte wie Koblenz, Boppard und Oberwesel ein, entdeckt zu werden.